Worum geht es?
Tikal ist ein Brettspiel für 2 bis 4 Personen, das 1999 erschien und in der Antike angesiedelt ist. Die Spielenden erschließen ein Gebiet, das sich im Laufe der Partie durch das Legen von Plättchen erst allmählich zusammensetzt, und versuchen, sich Vorteile in den entstehenden Regionen zu sichern. Neben Gebietskontrolle und dem Sammeln zusammengehöriger Sets spielt auch das Versteigern eine Rolle, sodass Entscheidungen nicht nur auf dem Plan, sondern auch im Wettbewerb mit den Mitspielenden fallen. Autoren sind Michael Kiesling und Wolfgang Kramer; das Spiel erschien unter anderem bei Ravensburger, Abacusspiele und Rio Grande Games.
Vom Anspruch her ist Tikal ein Familienspiel und ab 10 Jahren freigegeben, verlangt mit rund 90 Minuten Spielzeit aber Ausdauer und eine gewisse Bereitschaft zum vorausschauenden Planen. Damit passt es zu Runden, die mehr wollen als ein kurzes Spiel zwischendurch, ohne sich in komplexe Regelwerke einarbeiten zu müssen. Da die Spielerzahl von zwei bis vier reicht, lässt sich es sowohl zu zweit als auch in größerer Besetzung auf den Tisch bringen.