Worum geht es?
Steam versetzt drei bis sechs Spielerinnen und Spieler in die Zeit des Eisenbahnbaus und verbindet den Aufbau von Strecken mit wirtschaftlichem Kalkül. Nach und nach entsteht ein Streckennetz, an dessen Verlauf sich entscheidet, wer vom wachsenden Verkehr profitiert. Neben dem Legen der Streckenteile spielen Versteigerungen eine Rolle, sodass die Spielenden nicht nur planen, sondern auch abschätzen müssen, wie viel ihnen ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz wert ist.
Das 2009 erschienene Spiel von Martin Wallace ist unter anderem bei Mayfair Games, Devir und Edge Entertainment erschienen und richtet sich als Kennerspiel an Runden, die sich auf eine Partie von rund 90 Minuten einlassen wollen. Die Altersangabe ab 10 Jahren macht es auch für jüngere Mitspielende zugänglich, sofern sie mit anspruchsvolleren Wirtschaftsspielen vertraut sind. Wer eher zu zweit spielt, ist hier nicht richtig — Steam braucht mindestens drei Beteiligte und entfaltet mit größerer Runde entsprechend mehr Konkurrenzdruck.