Worum geht es?
Race for the Galaxy von Thomas Lehmann versetzt zwei bis vier Spielende in ein Science-Fiction-Szenario, in dem der Aufbau eines eigenen Weltraumreichs mit wirtschaftlichen Überlegungen verbunden ist. Im Mittelpunkt steht die Handkartenverwaltung: Was man auf der Hand behält, was man einsetzt und wann man es einsetzt, bestimmt die eigene Entwicklung – und weil alle gleichzeitig an ihrem Reich arbeiten, spielt auch das Timing gegenüber den Mitspielenden eine Rolle.
Das Spiel erschien 2007 und wird unter anderem von Rio Grande Games, Abacusspiele und Pegasus Spiele herausgegeben. Mit einer Spieldauer von 30 bis 60 Minuten bleibt eine Partie kompakt, die Altersangabe ab 12 Jahren weist jedoch darauf hin, dass ein gewisses Maß an Übersicht nötig ist. Als Familienspiel eingeordnet, eignet es sich für Runden, die etwas mehr Anspruch suchen, ohne einen ganzen Abend einplanen zu müssen, und die auch zu zweit oder in kleiner Besetzung spielen wollen.