Worum geht es?
Mexica ist ein Brettspiel um Städtebau, in dem sich eine Siedlung im Verlauf der Partie aus den Beiträgen der Mitspielenden zusammensetzt. Die Spielenden legen Plättchen und bringen damit die wachsende Stadt in Form; wer welche Bereiche prägt, entscheidet sich über Gebietskontrolle, also darüber, wer sich in einem Abschnitt stärker eingerichtet hat als die anderen. Beide Mechaniken greifen ineinander: Was man baut, verändert zugleich die Aufteilung des Geländes.
Das Spiel von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer erschien 2002 und liegt unter anderem bei Abacusspiele, Ravensburger und Rio Grande Games vor. Es ist für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren ausgelegt und dauert etwa 90 Minuten. Als Familienspiel bleiben die Regeln überschaubar, die Spieldauer setzt aber einen Abend voraus, an dem alle Beteiligten Zeit für eine vollständige Partie haben. Zu zweit ergibt sich eine direktere Auseinandersetzung als in der Vollbesetzung.