Worum geht es?
Mensch ärgere Dich nicht ist ein Klassiker unter den Brettspielen: Jede Partei versucht, ihre Spielfiguren aus dem Startbereich über die Laufstrecke zu bewegen und sicher im eigenen Zielfeld unterzubringen. Wer alle seine Figuren zuerst ins Ziel gebracht hat, gewinnt. Das Spiel wurde von Josef Friedrich Schmidt entwickelt, erschien 1907 und wird von Schmidt Spiele verlegt.
Gespielt wird abwechselnd: Man würfelt und bewegt eine Figur entsprechend der gewürfelten Augenzahl vorwärts. Das Namensgebende passiert, wenn eine Figur auf einem Feld landet, das eine fremde Figur besetzt – diese muss zurück an den Start und den gesamten Weg erneut zurücklegen. Daraus ergibt sich ein ständiges Abwägen: Welche Figur schiebt man vor, welche lässt man besser in Deckung, und wann lohnt sich das Risiko, dicht an gegnerischen Figuren vorbeizuziehen.
Die Regeln lassen sich in wenigen Minuten erklären, weshalb sich das Spiel für Familien, gemischte Altersgruppen und spontane Runden eignet. Ausgelegt ist es für 2 bis 8 Spieler, sodass auch größere Gruppen gemeinsam antreten können. Da der Würfel den Verlauf maßgeblich bestimmt, steht weniger taktische Tiefe als das gemeinsame Auf und Ab im Vordergrund – wer strategisch anspruchsvolle Partien sucht, greift eher zu anderen Titeln.