Worum geht es?
Löwenherz von Klaus Teuber führt zwei bis vier Mitspielende in eine mittelalterliche Kulisse, in der es um die Ausdehnung des eigenen Einflussgebiets geht. Im Mittelpunkt steht die Kontrolle von Gebieten: Wer seinen Machtbereich gegenüber den Nachbarn behauptet und ausweitet, verschafft sich einen Vorteil. Ergänzt wird das durch Versteigerungen, bei denen die Spielenden abwägen müssen, wie viel ihnen ein Zugriff wert ist – und wie viel sie den anderen dafür überlassen.
Das Spiel erschien 1997 bei Goldsieber und richtet sich an Interessierte ab zwölf Jahren. Mit 60 bis 90 Minuten Spielzeit liegt es im Rahmen eines Familienspiels, das mehr Planung verlangt als eine kurze Partie zwischendurch, ohne in die Komplexität eines Expertenspiels zu gehen. Zu zweit bis zu viert ergeben sich unterschiedlich dichte Konstellationen, weil die Zahl der Nachbarn darüber entscheidet, wie stark man um Gebiete konkurriert.