Worum geht es?
Junta erschien 1979 und ordnet sich thematisch in die Welt der Wirtschaft ein. Zwei bis sieben Spieler ringen dabei um Einfluss und Vorteile, wobei Bluffen eine zentrale Rolle einnimmt: Wer die Absichten der anderen falsch einschätzt, zahlt dafür. Dazu kommen der Umgang mit der eigenen Kartenhand und Würfelwürfe, die den Verlauf mitentscheiden.
Mit einer angesetzten Spieldauer von 240 Minuten und einer Altersfreigabe ab 16 Jahren richtet sich das Spiel an Gruppen, die sich einen ganzen Abend Zeit nehmen und das Verhandeln und Täuschen untereinander suchen. Der Regelanspruch selbst liegt auf Familienspielniveau, sodass die Hürde weniger in der Komplexität der Vorschriften liegt als in der Länge der Partie und im Umgang mit den Mitspielenden. Besonders in größerer Besetzung entfaltet sich das Zusammenspiel aus Absprachen und Misstrauen. Das Spiel wurde von mehreren Autoren entwickelt, darunter Eric Goldberg, Ben Grossman und Vincent Tsao, und erschien unter anderem bei West End Games, Pegasus Spiele und Schmidt Spiele.