Worum geht es?
Colt Express versetzt zwei bis sechs Spielende in eine Westernkulisse: Ein Zug ist der Ort des Geschehens, und wer hier zugreifen will, muss seine Züge vorausdenken. Christophe Raimbault setzt dabei auf Handkartenverwaltung und darauf, dass man im Blick behält, was die Mitspielenden zuvor getan haben – wer sich das schlechter merkt, greift ins Leere.
Das 2014 bei Ludonaute erschienene Spiel, unter anderem auch von Asmodée und Mindok vertrieben, ist als Einsteigerspiel angelegt und ab zehn Jahren freigegeben. Mit rund 40 Minuten Spielzeit passt es in einen Abend ohne langen Regelvortrag und trägt eine Runde von zwei Personen ebenso wie eine volle Besetzung zu sechst, bei der das Durcheinander naturgemäß größer ausfällt.