Worum geht es?
Chang Cheng von Walter Obert versetzt zwei bis vier Spielende in die Antike. Im Mittelpunkt steht die Kontrolle von Gebieten: Wer sich an den richtigen Stellen durchsetzt, verschafft sich Vorteile gegenüber den Mitspielenden. Hinzu kommt ein Merkelement, das dafür sorgt, dass nicht jede Information dauerhaft offen vorliegt und Entscheidungen auch davon abhängen, wie genau man frühere Spielzüge im Kopf behalten hat.
Als Familienspiel bleibt der Einstieg überschaubar, die empfohlene Altersangabe ab zwölf Jahren und die Partiedauer von rund 60 Minuten deuten aber auf ein Spiel, das mehr verlangt als reines Glück. Geeignet ist es für Runden von zwei bis vier Personen, die taktisches Abwägen mögen und einen Abend nicht mit einer Kurzpartie füllen wollen. Erschienen ist Chang Cheng 2007, veröffentlicht wurde es unter anderem von TENKIGAMES, HUCH! und Z-Man Games.